Jazzprix-Quintett: We wish you a jazzy Christmas

Jazzprix-Quintett« mit einem legendären Weihnachtskonzert
6.12., Kulturhof Velbrück e.V.
Anmeldung/Kartenreservierung bitte an m.thien@velbrueck.de
Eintritt 15 EUR / Abendkasse 19:00

Es erwartet Sie im gemütlichen Ambiente des »Alten Kuhstalls« energiegeladene Spielfreude und fantasievolle Improvisationen des bekannten Jazzprix-Quintetts: Mal swingend, mal feurig lateinamerikanisch oder auch gefühlvoll und melancholisch. Wie klingt »Stille Nacht« im Jazzclub? »Oh Tannenbaum« als Chillout-Groove? »Mr. Santa« an der Copacabana: Wunderschöne Weihnachtssongs, die unter die Haut gehen:

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Die Profis:
Gesang: Heike Kraske
Saxophon/Querflöte: Stephan Aschenbrenner
Piano: Rolf von Ameln
Kontrabass: Guido Schwab
Schlagzeug: Volker Venohr

Poesie in tragbaren Stücken – Ausverkaufte Lesung im Kulturhof Velbrück in Metternich

Drei große rheinische Vertreter moderner Lyrik begeisterten bei der Lit.Eifel 2018 auf dem Kulturhof Velbrück in Weilerswist – Einfühlsame Pianoklänge zwischen wunderbaren Sprachbildern begeisterten vor vollbesetztem Auditorium

Weilerswist – Was ist der Unterschied zwischen Schriftstellern und Poeten? Die Grenzen sind fließend und Geschmackssache, doch der Lit.Eifel 2018 gelang es jetzt ohne jeden Zweifel, drei handverlesen gute moderne Lyriker zu einer Lesung im Kulturhof Velbrück in Weilerswist-Metternich zu versammeln. Die Veranstaltung war zu recht „Ein Abend für die Poesie“ überschrieben worden.

Vor prall gefülltem Auditorium begrüßten Nino Laufens vom Verlag Velbrück und die Weilerswister Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst die Dichter Hartwig Mauritz, Frank Schablewski und Christoph Leisten im umgebauten, aber noch erkennbaren Ambiente einer Stallung des zum „Kulturhof“ umgebauten landwirtschaftlichen Gehöftes. Einfühlsam und unspektakulär leitete der junge Pianist Nico Schumacher zwischen den Gedichten mit Eigenkompositionen über.

Was auch nötig war, denn Lyrik in dieser Vielzahl und Fülle muss erst mal verstanden, nachgefühlt und wohl auch geistig „verdaut“ werden. Was nie und nimmer jedem für alle Gedichte und Sprachpirouetten des Abends gelungen sein kann. Aber jede der Zuhörerinnen und jeder der Literaturfans, die sich zur Lit.Eifel-Lesung versammelt hatten, wird etwas für sich und fürs Leben mitgenommen haben.

Drei Varianten mit den gleichen Wörtern

Nicht nur dieses, aber zum Beispiel das Meisterwerk „Spielraum“ des vielfach ausgezeichneten Frank Schablewski, auswendig und frei vorgetragen, dreimal mit den gleichen Wörtern, aber jeweils sprachlich variiert, unterschiedlich pointiert, mit anderer Betonung und anderem Sinn. Die Stimmung im Gedicht wandelt sich so hör- und spürbar von konfliktbeladen zu friedvoll. Das war große Dichtung und brillante Rhetorik.

Der „Abend für die Poesie“ war dreigeteilt. Erst lasen die drei Dichter, die auch gute Rezitatoren sind, Lyrik von Rose Ausländer, Dagmar Nick, Ernst Meister; Ingeborg Bachmann, Elisabeth Axmann und Tuvia Rübner. Dann kamen eigene Werke zum Vortrag aus der Feder des unter anderem mit dem „Dresdner Lyrikpreis“ ausgezeichneten Hartwig Mauritz, der mit dichterischen Streifzügen durch Eifel und Hürtgenwald im Nebel der lyrischen Abstraktion geographische Orientierung gab.

Zündend und variationsreich wie angedeutet die Gedichte Frank Schablewskis, facetten- und assoziationsreich die ungereimten Verse Christoph Leistens, seines Zeichens Germanist und Lehrer, Mitherausgeber der Zeitschrift „Zeichen & Wunder“ und stimmungsreicher Reiseprosaist über Nordafrika.

In einem dritten und letzten Teil versuchten sich die drei glänzend aufgelegten Poeten in einem Experiment, jeweils eigene Werke durch abwechselnden Vortrag miteinander zu verweben. So sollte der Beweis für die Eingangsthese des Abends erbracht werden, dass „Lyrik nicht am Schreibtisch entsteht, sondern im Netzwerk“.

Der Abend bot großartige Sprachbilder in einer kaum fassbaren Fülle, was es den Zuhörern nicht leichtmachte. Eine kleine Auswahl lässt das auch den erahnen, der im Stall des Kulturhofs Velbrück diesmal nicht dabei war.

Das Publikum war hörbar begeistert. Langanhaltender Applaus dankte den Poeten für einen trotz quantitativer Überfrachtung wunderbaren Abend. Und Bürgermeisterin Anna-Katharina Horst bedankte sich nachdrücklich für die kulturelle Bereicherung des Gemeindelebens durch ein neuerliches Gastspiel der Lit.Eifel in der nördlichsten Kommune des angezeigten Festivalgebietes.

pp/Agentur ProfiPress

Schablewski, Mauritz, Leisten
Drei rheinische Vertreter der modernen Poesie begeisterten in Weilerswist (von links): Frank Schablewski, Hartwig Mauritz und Christoph Leisten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Poesie Auditorium
Das Publikum in einer früheren Stallung des Kulturhofes Velbrück in Metternich war hörbar begeistert. Langanhaltender Applaus dankte den Poeten für einen trotz quantitativer Überfrachtung wunderbaren Abend. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

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Update: Pressespiegel und Impressionen – Kulturfrühling in Weilerswist

Erste Pressestimmen und Impressionen (siehe unten) zum Kulturfrühling in Weilerwist, der heute abend, am Welttag des Buches, mit der Lesung von Ramona Raabe im Kulturhof Velbrück abschließt.

Impression von den Veranstaltungen:

Auftakt mit den Original Eifeler Alphornissen

Kurzreise durch 700 Jahre Weilerswist mit dem Geschichts- und Heimatverein Weilerswist e.V.:

Führung durch das Heimatmuseum Vernich:

Impressionen vom Hoffest:

»Kulturfrühling in Weilerswist« – Das Programm steht

Achtung, frische Kulturbrise: nur noch knappe 9 Tage, dann startet der 1. Weilerswister Kulturfrühling. Die Initiatorin des Kulturfrühlings, Leiterin des Kulturhof Velbrück Marietta Thien aus Metternich, stemmt im Schulterschluss mit vielen Kulturbegeisterten aus Weilerswist und vielen Ortsteilen ein vielfältiges Kulturangebot in der Woche vom 15. bis zum 23. April. Untenstehend finden Sie das Programm (PDF-Download).

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